Den Energieausweis verbessern: Warum Geothermie ein starker Hebel ist
Ob in Brüssel, der Wallonie oder Flandern: In Belgien ist der Energieausweis (PEB/EPC) zum wichtigsten Dokument eines Immobiliengeschäfts geworden. Eine schlechte Klasse (F oder G) kann den Preis eines Hauses um 20 bis 30 % senken.

Ob in Brüssel, der Wallonie oder Flandern: In Belgien ist der Energieausweis (PEB bzw. EPC) zum wichtigsten Dokument eines Immobiliengeschäfts geworden. Eine schlechte Klasse (F oder G) kann den Preis eines Hauses um 20 oder 30 % senken. Umgekehrt garantiert eine Klasse A oder B einen sofortigen Mehrwert. Bei WellDoneDrill helfen wir unseren Kunden, ihren Energieausweis durch Vertikalbohrungen grundlegend zu verbessern.
1. Die Berechnung verstehen: die Primärenergie
Der Energieausweis misst nicht nur Ihren tatsächlichen Verbrauch, sondern Ihren Primärenergieverbrauch. Für elektrische Heizung (Wärmepumpe) wendet Belgien einen Umrechnungsfaktor an.
- Gas oder Heizöl: Für 1 verbrauchte kWh zählt der Ausweis 1 kWh Primärenergie.
- Geothermie: Dank einer hohen Leistungszahl (COP), oft über 5, erzeugt Ihr System 5 kWh Wärme aus nur 1 kWh Strom.
Die Berechnungssoftware erkennt diese außergewöhnliche Effizienz an. Eine Sonde bis 150 Meter kann den Anteil „Heizung“ in Ihrem Ausweis gegenüber einem modernen Brennwertkessel auf ein Viertel bis ein Fünftel senken.
2. Geothermie vs. Luftwärmepumpe in der Berechnung
Viele Energieberater und Architekten werden es bestätigen: Bei gleicher Dämmung erreicht ein Haus mit Erdwärmepumpe (Sole-Wasser) systematisch eine bessere Einstufung als eines mit Luftwärmepumpe (Luft-Wasser).
- Stabile Quellentemperatur: Die Software benachteiligt Luftwärmepumpen, weil ihre Effizienz bei Frost sinkt. Die Geothermie mit ihrer stabilen Quelle von 12 °C in 150 Metern Tiefe erhält einen Leistungsbonus.
- Hilfsenergie: Ohne stromhungrige Außenventilatoren und energieintensive Abtauzyklen sinkt der „versteckte“ Verbrauch, den der Energieberater berücksichtigt.
3. Geocooling: Komfort ohne Abzug
Eine der Fallen des Energieausweises ist die Klimatisierung. Installieren Sie eine klassische Klimaanlage für den Sommer, wertet die Software das als zusätzlichen Energieverbrauch und verschlechtert Ihre Einstufung (Überhitzungsrisiko).
- Die positive Lücke: Passives Geocooling verbraucht so wenig Energie, dass die Software es als vernachlässigbar betrachtet. Sie genießen den ganzen Sommer ein kühles Haus, ohne dass Ihr Ausweis von Grün auf Orange springt.
4. Klasse „A“ oder „A+“ erreichen
Für Neubauten oder umfassende Sanierungen ist Klasse A das höchste Ziel. Mit Gas ist das fast unmöglich und mit einer einfachen Luft-Wasser-Wärmepumpe ohne sehr viele Solarmodule schwierig. Mit WellDoneDrill übernimmt die Geothermie den Großteil der Arbeit. Sie senkt den Primärenergiebedarf so stark, dass oft eine kleine Photovoltaikanlage genügt, um das Haus in die Kategorie der Plusenergiegebäude zu bringen.
5. Eine Investition, die sich ab dem Tag des Ausweises rechnet
Stellen Sie sich ein Haus mit 200 m² vor. Der Sprung von Klasse C auf Klasse A kann am Markt einen Wertunterschied von 40.000 € bis 60.000 € bedeuten. Die Kosten Ihrer Bohrung (etwa 15.000 € bis 20.000 €) sind also durch die Wertsteigerung sofort amortisiert, noch bevor Sie einen einzigen Euro bei Ihrer ersten Heizkostenabrechnung gespart haben.